Ja, bei einem Besuch muss ein selbstmitgebrachter Mund- und Nasenschutz von den Besuchern verpflichtend getragen werden, der Mund und Nase vollständig bedeckt. Bitte entschuldigen Sie, dass wir Ihnen keinen unserer Mundschutz zu Verfügung stellen können. Den Bewohnern wird auf Wunsch ein Mundschutz von uns zu Verfügung gestellt. Aufgrund diverser Vorerkrankungen ist das Tragen eines Mundschutzes für die Bewohner jedoch nicht verpflichtend.

Professionell hergestellte OP-Masken (Mund-Nase-Masken) senken durch ihre Filtereigenschaften in Gegenwart von Infizierten das Übertragungsrisiko für die tragende Person, wenn sie richtig – also enganliegend – getragen werden. Vollständigen Schutz bieten sie nicht.

Aber: Die Masken senken durch ihre Filtereigenschaften massiv das Übertragungsrisiko für andere, wenn sie von Infizierten getragen werden. Dafür sind sie auch ursprünglich konzipiert. Sie sollen im Krankenhaus, und speziell im OP-Saal, Patienten vor Keimen des Pflegepersonals und der Ärzte schützen.

Daher tragen aktuell auch unsere Mitarbeiter extra angefertigte wiederverwendbare Mundschutze und auch die Besucher müssen zum Schutz der Bewohner und Mitarbeiter einen Mundschutz tragen. Bitte haben Sie verständnis dafür, dass wir Ihnen aufgrund der aktuellen Ressorucen keine Mudnschutze zu Verfügung stellen können.

Auf den Internetseiten mit den Corona-Empfehlungen des RKI heißt es nun, eine solche einfache Schutzmaske könne das Risiko verringern, „eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken“. Jenseits der Filtereigenschaften gelten die Masken indirekt als ausgesprochen effektiver Schutz, weil sie verhindern, dass Trägerin oder Träger mit möglicherweise kontaminierten Händen Nase und Mund berühren. Wird zusätzlich noch vermieden, sich in die Augen zu fassen, sinkt nach Expertenmeinung das Risiko einer Schmierinfektion auf annähernd Null. Kritiker hingegen warnen, die Masken könnten psychologisch ein zu starkes Schutzgefühl suggerieren und Träger dazu verleiten, andere wichtige Hygieneregeln oder das Abstandhalten zu vernachlässigen.