Das Gesetz sieht vor, dass jeder Bewohner, der als Neuafnahme i aus dem Krankenhaus zurück in die Einrichtung kommt einen negativen Corona Test schriftlich vorweisen muss. Dieser wird entweder durch das Krankenhaus ausgestellt und darf nicht älter als 48 Stunden sein.

Neuafnahmen aus der eigenen Häuslichkeit sollen wenn möglich ein negatives PCR Ergebnis mitbringen, welches nicht älter als 48 Stunden ist. Sonst wird dieses bei Aufnahme nachgeholt.  Am 6. Tag nach der Aufnahme erfolgt ein zweiter Abstrich mit einem PoC-Schnelltest in der Einrichtung. Erst wenn der zweite Abstrich negativ ist, kann man davon ausgehen, dass der Bewohner keine Corona Infektion hat. Bis das zweite Eregbnis vorliegt gelten folgende Maßnahmen: Der Bewohner darf sich hauptsächlich nur auf dem Bewohnerzimemr aufhalten. Verlässt er dieses ist ein normaler Mund-Nasen-Schutz zu tragen und ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist immer einzuhalten.

Bewohner, die bereits infiziert sind oder bei denen eine Erkrankung mit dem Corona-Virus nicht ausgeschlossen werden kann, sind isoliert von anderen Bewohnern unterzubringen, zu pflegen, zu betreuen und zu versorgen. Die Unterbringung im Einzelzimmer reicht dazu aus. Die Isolierung ist auf das zwingend erforderliche Maß zu beschränken.

Notwendige externe Arztbehandlungen und Krankenhausbehandlungen werden in jedem Fall weiter gewährleistet.  Für den Transport zum Arzt stellen wir dem Bewohner die notwendige Schutzausrüstung zu Verfügung und stehen in enger Kooperation mit den Transportunternehmen und den Rettungsdiensten.

Bewohner dürfen die Einrichtung jederzeit bis zu 6 Stunden am Stück verlassen, ohne danach isoliert zu werden. Bei Rückkehr, auch von kurzen Spaziergängen, müssen die Bewohner aber aktuell durch einen PoC-Schnelltest bei Rückkehr getestet werden und 3 Tage später erneut, um eine Corona-Infektion auszuschließen.